Pizzateig selber machen lohnt sich, und du brauchst dafür keinen Steinofen. In diesem Beitrag zeige ich dir zwei Wege: den Pizzateig nach Pizzaiolo-Art mit langer Teigführung über 24 bis 48 Stunden und die schnelle Variante mit nur einer Stunde Gehzeit.
Mein bevorzugter Pizzateig ist der mit langer Teigführung im Kühlschrank. Er ist milder, geht gleichmäßiger auf und schmeckt nach echter Pizza aus Italien. Der schnelle Teig ist die Lösung, wenn die Pizza heute auf den Tisch soll. Beide Varianten sind für den heimischen Backofen bei 220 bis 280 °C ausgelegt.
Profi-Tipps von Koch Thomas Sixt
Welche Methode wann: Pizzaiolo-Art für das beste Ergebnis mit 24 bis 48 Stunden Vorlauf, schnelle Variante für den Pizza-Abend ohne Vorbereitung.
Mehl: Weizenmehl Typ 00 oder Typ 405 plus nachgemahlener Hartweizengrieß ergibt die beste Basis.
Hefe: Bei langer Teigführung 1 bis 4 g auf 500 g Mehl, bei kurzer Gehzeit 8 bis 15 g auf 500 g Mehl.
Wasser: 50 Prozent Mineralwasser mit Kohlensäure verbessert Volumen und Geschmack.
Backofen: Unter-Oberhitze, 220 bis 280 °C, mindestens 20 Minuten vorheizen, mit Pizzastein 45 Minuten.
Pizzateig
Gebacken, fotografiert und aufgeschrieben von Koch Thomas Sixt.
| Kochlevel: | Mittel |
|---|---|
| Portionen: | 4 |
| Kalorien: | 480 |
| Vorbereitungszeit: | 1 Std. 5 Min. |
| Zubereitungszeit: | 10 Min. |
| Teig gehen lassen: | 24 Std. 30 Min. |
| Zeit gesamt: | 25 Std. 45 Min. |
| Kategorie: | Grundrezepte |
Zutaten
- 250 g Mehl, 00
- 250 g Hartweizengrieß, nachgemahlen
- 250 ml Wasser
- 2 g frische Hefe
- 75 ml Wasser
- 1 Prise Zucker, Optional
- 1 EL Olivenöl
- 12 g Salz
Zubereitung
- Mehl vorbereiten
Die beiden Mehle für die Teigzubereitung bereit stellen.

- Mehl wiegen
Je 250 g g Mehl pro Sorte in eine Rührschüssel geben.

- Mehl verrühren
Die beiden Mehlsorten mit den Knethacken verrühren.

- Mehlteig kneten
Exakt 250 ml kaltes Wasser zum Mehl geben und 15 Minuten kneten.

- Mehlteig Autolyse
Mehlteig in der Schüssel 30 Minuten ruhen lassen.

- Hefe auflösen
Die frische Hefe in 75 ml Wasser auflösen. Du kannst hier optional den Zucker zugeben und einrühren.

- Hefewasser ergänzen
Das Hefewasser zum Mehlteig gießen.

- Öl ergänzen
Das Olivenöl zum Mehlteig geben.

- Teig Basis
Die Zutaten in der Teigschüssel ohne Salz.

- Teig kneten
Den Teig 15 Minuten kneten.

- Salz ergänzen
Das Salz zum Teig geben und 5 Minuten verkneten.

- Teig fertig
Der Teig hat eine weiche Konsistenz und verbleibt in der Schüssel.

- Teig abdecken
Den Teig mit Folie abdecken und 12-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Der Teig kann nun kalt gehen.

- Teig aufgegangen
Nach 12-24 Stunden hat der Teig im Kühlschrank an Volumen gewonnen.

- Teig formen
Den Teig länglich formen. Dafür benötigst Du zusätzlich Mehl bzw. gemahlenen Hartweizengrieß.

- Teig portionieren
Den Teig in drei Portionen Teilen. Verwende dafür eine Teigkarte.

- Portionierter Teig
Wenn alles richtig gelaufen ist, sieht Dein Ergebnis auf dem Küchenbrett so aus.

- Teig formen
Die Pizzateig-Portionen zu Kugeln formen.

- Teig bereitstellen
Die Teigkugeln auf einem Teller oder Bräter legen.

- Teig abdecken
Den Pizzateig abdecken und erneut für 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.

- Teig aufgegangen
Den fertig aufgegangenen 24 bzw. 48 Stunden Teig 30 Minuten abgedeckt bei Zimmertemperatur bereit stellen.

- Pizza formen
Die Pizzateig Kugeln mit den Händen zu Pizzen ausformen und auf ein mit Olivenöl geöltes Backblech legen.
Backofen Stufe Ober/Unterhitze bei 280°C vorheizen.

- Pizza belegen
Den Pizzateig mit passierten Tomaten belegen.

- Pizza backen
Die Pizza etwa 8-10 Minuten vorbacken.

- Pizza belegen
Die Pizza entnehmen und nach Wunsch belegen.

- Pizza backen
Die Pizza fertig backen und rasch servieren.
Guten Appetit!

Tipps zur Hefemenge:
→ Verwende bei kurzer Gehzeit (bis 1 Stunde) vom Hefeteig mehr Hefe (15 g je 500 g Mehl).
→ Verwende bei langer Gehzeit (24-36 Stunden) vom Hefeteig im Kühlschrank weniger Hefe (1-4 g).
Tipp für Deinen Pizzabelag:
Für alle, die bis hierher gelesen haben:
Die Zutaten für den Pizzabelag immer sehr dünn schneiden bzw. hobeln.
So kannst Du die Feuchtigkeit im Griff halten.
Belege nicht zu dick, eine dünn belegte Pizza bäckt und schmeckt besser!
Hast Du weitere Fragen? Schick mir gern einen Kommentar am Ende der Seite…
Küchen-Arbeitsgeräte zu diesem Rezept: Arbeitsschüssel, Backblech, Bräter, Frischhaltefolie, Knethacken, Küchenmaschine, Küchenwaage, Messbecher, Teigbrett, Teigkarte
Entdecke alle Küchen-Arbeitsgeräte die ich als Koch empfehle.
4,7 von 5 (34 Bewertungen)
Nährwerte pro Portion
Energie 480 kcal
Fett gesamt 4 g 5 %∗; davon gesättigte Fettsäuren 1 g 5 %∗; Natrium 500 mg 22 %∗; Kohlenhydrate gesamt 94 g 34 %∗; davon Ballaststoffe 4 g 14 %∗; davon Zucker 1 g; Eiweiß 16 g.
∗ Prozent des Tagesbedarfs auf Grundlage einer täglichen Energiezufuhr von 2.000 Kalorien. Der tatsächliche Bedarf kann individuell höher oder niedriger sein.
Pizzateig nach Pizzaiolo-Art mit langer Teigführung
Im letzten Jahr habe ich Luigi kennengelernt, einen Pizzaiolo aus Italien. Er spricht Deutsch, das hat den Austausch vor dem Pizzaofen erleichtert. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch.
Mehl und Wasser: Weizenmehl Typ 00 und nachgemahlener Hartweizengrieß sind die ideale Basis. Zuerst das Mehl mit 4/5 vom kalten Wasser 15 Minuten verkneten, dann mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Diese Phase nennen Profis Autolyse: Stärke und Eiweiß verquellen und das Klebegerüst entwickelt sich.
Hefe und Öl: Im restlichen Wasser die frische Hefe verrühren, optional mit einer Prise Zucker. Hefewasser und Olivenöl zum Mehlteig geben und 15 Minuten kneten. Das Salz erst zum Schluss zugeben und weitere 5 Minuten verkneten. So bekommt der Teig die richtige Struktur.
Lange Teigführung: Den Teig in der Schüssel mit Folie abdecken und mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach 12 bis 24 Stunden ist er aufgegangen, dann in drei Portionen teilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln erneut abgedeckt für weitere 12 bis 24 Stunden kühl stellen.
Vor dem Backen: Den Teig 30 Minuten vor der Zubereitung bei Zimmertemperatur bereitstellen. Die Pizzen mit den Händen ausformen, auf ein mit Olivenöl geöltes Backblech legen und mit passierten Tomaten belegen. Wie ich die Tomatensauce aus passierten Tomaten ansetze, zeige ich dir im eigenen Rezept.
Mein Tipp zum Wasser: 50 Prozent Mineralwasser mit Kohlensäure für den Teig verwenden. Das verbessert die Volumenbildung und den Geschmack spürbar.
Den Hefeteig schnell zubereiten
Wenn die Pizza heute auf den Tisch soll, ist die schnelle Variante die richtige Wahl. Meine Mutter hat den Hefeteig stets eine Stunde vor der Zubereitung zusammengerührt, danach durfte er an einem warmen Platz aufgehen. Der Backofen funktioniert dabei als Gärschrank: Ofen auf 30 °C stellen oder nur das Licht einschalten, die Wärme der Lampe genügt in der Regel.
Luigi der Pizzaiolo lehnt diese schnelle Methode ab. Seine Position: Nur eine lange Gehzeit bei niedriger Temperatur erzeugt den perfekten Pizzaboden. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, der lange geführte Teig ist milder und das Backergebnis besser. Trotzdem hat der schnelle Teig seine Berechtigung, wenn die Zeit fehlt.
Schnelle Variante in sieben Schritten:
- 500 g Mehl, 8 bis 15 g frische Hefe oder Trockenhefe, 250 ml warmes Wasser mit etwas Zucker bereitstellen
- Zutaten mit den Knethaken der Küchenmaschine 15 Minuten verrühren
- 10 bis 12 g Salz ergänzen und weitere 5 Minuten kneten
- Teig im Backofen bei 30 °C abgedeckt eine Stunde gehen lassen
- Teig ausformen oder ausrollen und weiterverarbeiten
- Auf dem Blech nochmals 30 Minuten gehen lassen
- Belegen und im vorgeheizten Backofen bei Unter-Oberhitze 220 °C backen
Der Mama-und-Oma-Hefeteig ist eine deutsche Erfindung. Er schmeckt stärker nach Hefe, dafür geht er schneller. Eine ehrliche Lösung für den Alltag.
Pizza im heimischen Backofen backen
Der echte Pizzaofen erreicht Temperaturen jenseits von 300 °C, bietet einen heißen Luftzug und einen sehr heißen Ofenboden durch das Vorheizen. Im heimischen Backofen kommen wir an diese Werte nicht heran, aber wir kommen ihnen nahe.
Backofen vorheizen: Mindestens 20 Minuten bei höchster Stufe Unter-Oberhitze. Mit Pizzastein 45 Minuten Vorheizzeit einplanen, der Stein muss richtig durchgewärmt sein.
Beste Stufe: Unter-Oberhitze bei 220 bis 280 °C. Heißluft trocknet den Boden je nach Ofenhersteller zu stark aus. In der Versuchsküche habe ich verschiedene Backöfen und Teige getestet, das Ergebnis war eindeutig.
Bleche und Untergrund: Unbeschichtete oder emaillierte Pizzableche funktionieren bei hohen Temperaturen problemlos. Beschichtete Bleche halten Temperaturen ab 250 °C nicht aus, Backpapier nur bis 220 °C verwenden. Ich forme den Teig auf dem Brett vor und mache das Finish auf dem kalten Backblech mit Olivenöl.
Pizza rund oder eckig formen
Die Diskussion rund oder eckig hat mit Luigi den größten Spaß gemacht. Der Pizzaiolo schwört auf die runde Pizza, die Backblech-Variante kann er überhaupt nicht leiden. Beide Formen haben aus meiner Sicht ihre Berechtigung.
Pro runde Form: Authentischeres Backergebnis, weniger Feuchtstellen in der Mitte vom Boden, knusprigere Ränder, und die Zubereitung geht schneller. Beachte: Mit kurzem Pizzaheber ist die belegte Pizza schwer auf den Stein zu bekommen.
Pro eckige Form auf dem Backblech: Ab sechs Personen praktischer, größere Mengen lassen sich mit mehreren Blechen vorbereiten, das einzelne Ausformen entfällt. Pizzastücke vom Blech zu essen ist gesellig.
Belag, Käse und der Trick mit dem zweimaligen Backen
Der Belag beeinflusst das Backergebnis stark. Tomaten und Käse sind oft zu nass, andere Zutaten ebenfalls. Tomaten passiere ich immer oder dicke sie mit Tomatenmark an. Käse lasse ich auf einem Sieb mindestens 30 Minuten abtropfen, bei feuchtem Mozzarella drücke ich ihn vorsichtig aus.
Pizza zweimal backen: Die Pizza mit Tomaten belegen und etwa zwei Drittel der Backzeit vorbacken, dann entnehmen und mit den restlichen Zutaten belegen. Anschließend kurz fertig backen. So kommt der hochwertige Belag besser zur Geltung, die Zutaten verbacken nicht und jede Zutat bleibt schmeckbar.
Welcher Pizzakäse: Mozzarella, Fior di Latte und Burrata sind die erste Wahl. Stracciatella, der Kern der Burrata, ist besonders fein und zieht Fäden. Für Sonderformen passt auch Parmesan. Beim Einkauf den Käse durch den Beutel ertasten und auf Festigkeit prüfen, nur ganze Käsestücke sind optimal.
Tipp aus der Praxis: Für die Zubereitung zu Hause empfiehlt Luigi ausnahmsweise bereits geraspelten Mozzarella, der ist trockener als der nasse Käse aus dem Beutel und gibt weniger Feuchtigkeit ab. Weitere Ideen für den Pizzabelag habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.
Kann ich Pizzateig mit Trockenhefe zubereiten?
Ja, Trockenhefe funktioniert genauso gut wie frische Hefe. Bei langer Teigführung ein halbes Päckchen Trockenhefe (etwa 3 g) auf 500 g Mehl verwenden, bei der schnellen Variante ein ganzes Päckchen. Trockenhefe direkt zum Mehl geben und gut verrühren, ein vorheriges Auflösen ist nicht nötig.
Wie geht ein Pizzateig ohne Hefe?
350 g Weizenmehl, 3 bis 4 Esslöffel Olivenöl, 200 ml Wasser, 3 Teelöffel Backpulver und 1/2 Teelöffel Salz zu einem Teig verkneten und sofort weiterverarbeiten. Mineralwasser mit Kohlensäure lässt einen besonders luftigen Teig entstehen. Die Variante ohne Hefe ist die schnellste Lösung, wenn die Pizza in 30 Minuten auf dem Tisch sein muss.
Kann ich Pizzateig einfrieren?
Ja, der fertige Pizzateig lässt sich nach der Teigführung einfrieren. Den Teig in Portionen formen, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in den Gefrierbeutel geben. Vor der Zubereitung über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, dann 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und wie frisch verarbeiten.
Pizza-Rezepte mit diesem Teig
Mit dem fertigen Teig hast du die Basis für viele Klassiker. Hier kommen meine liebsten Belag-Ideen, von puristisch bis herzhaft.
Der unangefochtene Klassiker ist die Pizza Margherita mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum: drei Zutaten im perfekten Zusammenspiel und der ehrlichste Gradmesser für jeden Boden. Noch puristischer geht es mit der Pizza Marinara ganz ohne Käse, nur mit Tomate, Knoblauch und Oregano.
Wer es herzhafter mag, ist mit meiner Pizza Prosciutto richtig, wahlweise mit Kochschinken oder mit luftgetrocknetem Schinken und Rucola. Schärfer wird es mit der Pizza Diavola mit pikanter Salami. Käseliebhaber greifen zur Pizza Quattro Formaggi mit vier Sorten.
Für die vegetarische Variante empfehle ich meine Gemüsepizza mit saisonalem, dünn geschnittenem Gemüse. Aus dem Meer kommen die Beläge der Thunfisch-Pizza mit Zwiebeln und der herzhaften Sardellen-Pizza. Wer mag, probiert sich an der besonderen Pizza Capricciosa mit Schinken, Pilzen und Artischocken.



Hey Thomas,
dein Pizzateig ist der Hammer! So locker und luftig, genau wie in meiner Lieblingspizzeria.
Ich habe den Teig am Freitag angesetzt und wie von Dir beschrieben bis Samstag Mittags 24 Stunden gehen lassen.
Die Teigverarbeitung hat sehr gut geklappt und unsere #Samstagspizza ist köstlich geworden.
Danke für die vielen Tipps zu Mehl und Arbeitsschritte, das perfekte Rezept!
Hallo Antonio,
schönes Feedback, herzlichen Dank dafür!
Freue mich immer wieder besonders, wenn es mir gelingt Vertrauen zu vermitteln und die Rezepte und die auch manchmal längere Zubereitungszeit bzw. Kochzeit in kauf genommen wird…
Schönen Sonntag! LG Thomas
Hallo Thomas,
erstmal möchte ich mich für das Pizzarezept bedanken! Ich habe in der Vergangenheit schon einige Rezepte für Pizzen und insbesondere den Teig ausprobiert.. und was soll ich sagen?
Ich bin begeistert, denn das erste Mal wurde die Pizza zuhause ansatzweise so knusprig wie man sie beim Italiener kennt – und das nur auf dem Blech ohne Pizzastein 🙂
Ich werde noch ein bisschen üben müssen, aber ich bin nun sehr motiviert!
Ich glaube, ein elementarer Tipp war gerade auch, die Tomaten abtropfen zu lassen und auch das zweifache Backen.
Beides kannte ich so noch nicht. Ich habe dank dir also gelernt, wie wichtig die Kontrolle von Flüssigkeiten auf der Pizza ist.
Hättest du trotzdem einen Tipp wie man Spinat am besten auf die Pizza bekommt so, dass es gelingt?
Vorher sautieren, würzen und auf die fertige Pizza geben oder nur für eine Minute? Für mehr Grün, sozusagen 🙂
Oder meinst du ein grünes Pesto ganz am Schluss als Tropfen wäre auch eine Möglichkeit? Herzlichen Dank nochmal und viele Grüße! Rita
Hallo Rita,
Danke Dir für Dein Vertrauen und das gut gelungene Feedback zur feinen Ofenpizza.
Einfach nicht zu viel von der Tomatensauce nehmen und die Zutaten dünn auflegen.
Zum Spinat:
Frischen Spinat gut waschen, abtropfen lassen, in einen Topf geben, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.
Deckel auflegen und einmal aufkochen, bis der Spinat zusammengefallen ist. –> Spinat dann schnell abkühlen, bestenfalls aus dem Topf nehmen und trocken legen, zuerst Sieb und dann Tuch.
Alternativ richtig in kochendem Salzwasser blanchieren (ca. 30 Sekunden), entnehmen, und in Eiswasser legen (die grüne Farbe bleibt dann erhalten).
Richtig (kurz) blanchiert ist der Spinat noch in Form und zerfällt nicht.
In beiden Varianten die Blätter vorsichtig gut ausdrücken und dann trocken legen.
Ich verwende dafür tatsächlich ein Tuch oder Küchenkrepp.
So kannst Du ganze, gegarte Blätter erhalten.
Die Pizza fast fertig backen, Backblech entnehmen, gegarte Spinatblätter darauf verteilen und final fertig backen.
Ich hoffe das klappt, Du kannst dich gerne melden, wenn es weitere oder noch 🙂 Fragen gibt.
Liebe Grüße Thomas
Noch vergessen, Pesto Genovese passt schon ganz gut zur Pizza, ich nehme aber nur ganz wenig.
–> Pesto Rezept
Liebe Grüße Thomas
Hallo Thomas,
danke für das so ausführliche und hilfreiche Feedback!
Werde ich auf jeden Fall demnächst ausprobieren. Vor Weihnachten geht auf jeden Fall nochmal eine Runde Pizza 🙂
Auch wenn es etwas länger Zeit durch das lange Gehen erfordert, so wächst die Vorfreude, dass am Backtag nicht mehr viel zu tun ist und es besonders lecker wird!
Eine gute Woche für dich! Liebe Grüße
Hallo Rita,
hab ich gerne gemacht, Austausch hilft beim Kochen.
Nichts geht über einen guten Küchentratsch 🙂
Liebe Grüße Thomas
Heute die Pizza gemacht, das war ein Fest, hatte noch nie einen Teig so lange im Kühlschrank.
Das Ergebnis war perfekt und überzeugend.
Liebe Grüße und eine gute Zeit!
👍🙌⭐️
Der Teig ist ausgezeichnet lecker gelungen und war im Backofen perfekt zum Backen.
Dankeschön!
Hallo Mario,
das freut mich sehr, ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen!
Liebe Grüße Thomas
Bestes und perfektes Ergebnis mit diesem Teig Rezept von Dir!
Danke 🤩
Freut mich! Sehr gut 🙂
Gestern gemacht und heute geformt und gebacken, bekomme gerade Lob von meinem Mann und den Kindern.
Der Pizzaboden ist perfekt. Meine Pizza ist gerade noch im Ofen. 😄
Das klingt nach einem erfolgreichen Pizza-Event! Schönes Feedback, herzlichen Dank 🙂
LG Thomas
Top Anleitung echt genial gemacht, hat alles sehr gut geklappt und die Anleitung von einem Kochprofi ist halt nochmal eine andere Nummer als das was ich bisher gesehen und probiert habe.
Absolute Kompetenz und beste Begleitung. Danke und Pizzasterne für dich.
Dankeschön für das schöne Feedback! Liebe Grüße Thomas
Hallo Thomas,
ich bin durch einen Tipp auf Deine Rezepte aufmerksam geworden und möchte jetzt erstmals Pizzateig selber machen.
Wie lange ist der Teig eigentlich im Kühlschrank haltbar bzw. kann der Teig auch eingefroren werden (sollten Gäste absagen)?
Vielen Dank und viele Grüße Sabine
Hallo Sabine,
der Teig kann zwei Tage abgedeckt im Kühlschrank aushalten.
Zum Einfrieren verwende ich Pizzableche, die auch in meinen Tiefkühlschrank passen.
Die Pizzableche belege ich mit dem Teig, lasse den Teig gehen und backe diesen dann mit oder ohne Tomatensoße.
Viele Websites beschreiben zwar das problemlose Einfrieren vom rohen Teig, dennoch halten die Ergebnisse unserem Anspruch 🙂 nicht stand.
Auftauen kannst Du dann direkt im Backofen und das Ergebnis ist garantiert sicher!
Wünsche Dir gutes Gelingen, melde Dich gerne mit weiteren Fragen.
Liebe Grüße Thomas
Hallo thomas! Einfach top!
Hab den Teig für meine Geburtstags Party vorbereitet und die Pizza ist köstlich geworden.
Danke für das klasse Rezept!
Hallo Magdalena!
Danke für Dein Top Feedback und das tolle Pizza-Feedback 🙂
Wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen!
Liebe Grüße Thomas
Lieber Koch Thomas Sixt und liebe Kochgemeinde,
ich wollte mich herzlich für dieses herausragende Pizzateig-Rezept bedanken.
Die Gliederung, angefangen von der klaren Rezeptübersicht bis hin zu den nützlichen Tipps und Empfehlungen, ist wirklich beeindruckend und so hilfreich!
Es gibt zahllose Rezepte im Internet, aber das hebt sich durch seine Klarheit und Vollständigkeit wirklich ab.
Der Artikel hat mir einen perfekten Überblick über die Zutaten gegeben und es war einfach, die Mehle zu kaufen.
Dank der Ratschläge zum Selbermachen des Pizzateigs hatte ich das erste Mal während der Teigherstellung das Gefühl, den perfekten Teig hinzubekommen.
Das hat sich übrigens bestätigt!
Fast vergessen:
Das Kochvideo mit den Bildern war eine sehr gut Einstimmung und hat mich abgeholt.
Die visuelle Hilfe war einfach gut und genau passend für mich.
Die Info zur Pizzateig Backofen Stufe zu Hause hat einen weiteren Punkt bei mir getroffen:
Jahrelang habe ich mich gefragt, auf welche Temperatur und Ofenstufe ich einstellen sollte, damit der Pizzaboden besser wird.
Dank deiner Tipps war der Boden meiner Pizza endlich so, wie ich ihn mir immer gewünscht habe:
Knusprig fein am Rand und mittig ebenso fest und nicht gatschig.
Die Anleitung zum Pizza Teig ausformen war auch sehr aufschlussreich.
Ich habe mich immer gefragt, wie Profis es schaffen, ihren Teig so gleichmäßig zu formen – jetzt kann ich das auch!
Hatte früher immer das Nudelholz für Pizzateig verwendet und dieses jetzt mal selbstbewußt weggelegt, um die Pizza wie ein Profi mit den Händen zu Formen.
Abschließend möchte ich noch die beantworteten Kochfragen erwähnen. Es ist wirklich faszinierend, wie Lesen bilden kann.
Kompliment, dass sich ein Kochprofi diese Zeit für uns nimmt, das ist großartig!
Ich hinterlasse ein riesiges Dankeschön für dieses wundervolle Rezept und die geschmackvollen Bilder.
Die Zeit und die Arbeit die hier dahintersteckt möchte ich einfach würdigen.
Ich bin gespannt, was ich als nächstes von Thomas Sixt ausprobieren werde!
Die besten, herzlichsten Grüßen hinterlässt Marina
Liebe Marina,
zunächst möchte ich mich herzlich für deine ausführliche und wertschätzende Rückmeldung bedanken. Es ist immer wieder eine große Freude zu hören, wie meine Rezepte und Anleitungen in der Praxis ankommen und dass sie nicht nur schmecken, sondern auch Freude bei der Zubereitung erzeugen.
Dein Lob zur Gliederung, zur Vollständigkeit des Artikels und insbesondere zur visuellen Hilfe durch das Kochvideo bedeutet mir sehr viel. Ich investiere viel Zeit und Energie, um sicherzustellen, dass jeder Schritt so klar und verständlich wie möglich ist – und es ist wundervoll zu hören, dass dies bei dir genau so angekommen ist.
Das Ziel meiner Rezepte und Anleitungen ist es immer, Menschen dazu zu inspirieren, mit Freude und Selbstbewusstsein in der Küche zu stehen und Neues auszuprobieren. Dass du den Mut gefunden hast, das Nudelholz beiseite zu legen und den Pizzateig wie ein Profi mit den Händen zu formen, freut mich ungemein.
Deine anerkennenden Worte zu den beantworteten Kochfragen erinnern mich daran, warum ich diesen Beruf gewählt habe und warum ich diese Informationen mit so viel Leidenschaft teile. Die Möglichkeit, Wissen weiterzugeben und andere auf ihrer kulinarischen Reise zu unterstützen, ist ein unschätzbares Privileg.
Ich danke dir von Herzen für dein positives Feedback und die Anerkennung der dahintersteckenden Arbeit. Es motiviert mich, weiterhin mein Bestes zu geben und noch mehr inspirierende Rezepte und Tipps zu teilen.
Ich freue mich darauf, dich weiterhin auf deiner kulinarischen Entdeckungsreise zu begleiten und hoffe, dass noch viele meiner Rezepte deinen Geschmack treffen werden.
Mit herzlichen Grüßen und einem großen Dankeschön zurück 🙂
Thomas Sixt
Hey Thomas,
habe erstmals Pizzateig im Kühlschrank 🙂 gemacht.
Die Teigzubereitung hat sehr gut geklappt und die Pizza war perfekt.
Danke Dir und liebe Grüße!
Hallo Carina,
das klingt nach einem gelungenen Pizza-Abend!
Solche Nachrichten lese ich gerne.
Probier auch die anderen Pizza Rezepte aus 🙂
Liebe Grüße Thomas
Servus Thomas!
Wir wollen Pizza essen. Daher machen wir diese nun selbst.
Gut zu lesen, dass auch Grieß in den Teig mit eingearbeitet werden kann.
Danke und liebe Grüße Laura!
Servus Laura,
Das lese ich gerne! Wünsche Dir gutes Gelingen 🙂
Liebe Grüße Thomas